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Innovation durch Kooperation

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Anforderungen und Perspektiven qualifizierter Hilfeplanung in der Zusammenarbeit freier und öffentlicher Träger – Abschlussbericht des Bundesmodellprojekts „Hilfeplanung als Kontraktmanagement“ im Rahmen des Förderschwerpunkts „Fortentwicklung des Hilfeplanverfahrens“ des BMFSFJ.

Seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendschutzgesetzes (KJHG) ist die Hilfeplanung als zentrales Steuerungsinstrument der Hilfen vielfach Gegenstand von Untersuchungen gewesen. 2001 machte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Thema „Fortentwicklung des Hilfeplanverfahrens“ Gegenstand eines Förderschwerpunkts. Das Interesse galt dabei sowohl Verständnis, Konzeption und Methoden der Hilfeplanung als auch der Klärung struktureller Fragen und der Weiterentwicklung praktikabler Konzepte. In diesem Rahmen initiierte das Bundesministerium auch ein Modellprojekt, das sich sowohl aus der wissenschaftlichen als auch aus der praxisbesogenen Perspektive der Weiterentwicklung des Hilfeplanverfahrens widmen sollte. Das Projekt wurde unter dem Titel „Hilfeplanung als Kontraktmanagement" von November 2002 bis Juli 2005 in Kooperation von vier Instituten, dem ISA Oranienburg (heute START gGmbH), dem Inst. Für Sozialpädagogische Forschung Mainz, dem Sozialpädagogischen Inst. im SOS Kinderdorf e.V. sowie vom Inst. Für Pädagogik der Uni Koblenz/ Landau, durchgeführt.

Ziel war, zunächst Erkenntnisse über die Praxis der Hilfeplanung zu gewinnen und die Praxis der Hilfeplanung vor Ort anschließend weiterzuentwickeln. Zu Beginn des Projektes erfolgte eine bundesweite Bestandsaufnahme, um den Stand der Hilfeplanung in den Strukturen und Konzepten der Jugendämter und freien Träger zu erfassen. In einem weiteren Schritt initiierten und begleiteten die beteiligten Institute konkrete Entwicklungsprozesse an jeweils einem Modellstandort.

Der Abschlussbericht fasst die Ergebnisse des Modellprojekts für die Fachöffentlichkeit zusammen und spiegelt die Perspektive von Forschung und Praxis gleichermaßen wider. Die Publikation liefert auf 202 Seiten gleichermaßen fachliche Einschätzungen zum Stand der Hilfeplanung und Weiterentwicklungsperspektiven als auch Ansatzpunkte und fördernde Strukturen für Praxisentwicklungsprozesse.

Erscheinungsjahr: 2005
Hrsg.:
Prof. Christian Schrapper, Universität Koblenz-Landau
Autoren:
Leitner, Moos, Müller, Pies, Schmutz, Sierwald, Strehler, Troscheit-Gajewski
Preis pro Exemplar: auf Anfrage

Erste Arbeitsschritte und Befunde sowei eine ausführliche Beschreibung der Modellstandorte sind zudem in einem 120seitgen Zwischenbericht zusammengefasst.

Im Rahmen des Projekts führte Start bzw. ISA drei Zukunftswerkstätten im Modellstandort Brandenburg a.d. Havel durch. Die Dokumentationen
1. Zukunft(swerk)stadt(t) Brandenburg a.d. Havel (69 Seiten)
2. Kollegiale Beratung - Ziele (nicht nur) im Hilfeplanverfahren (52 Seiten)
3. Bilanz zum Abschluss - Zwischenbilanz mit Anschluss (81 Seiten)
sind ebenfalls hier zu beziehen.

Alle Preise auf Anfrage - hier bestellen ...


 

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