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Lebenswelt Schule – Bildungslandschaften im Salzlandkreis

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Lebenswelt Schule setzt auf einen Perspektivwechsel: Statt bei der Betreuung und Ausbildung von jungen Menschen in geteilten Zuständigkeiten zu denken, werden Möglichkeiten entwickelt und erprobt, die eine gemeinsame Verantwortungsübernahme zulassen. Das gemeinsames Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Jacobs Foundation unterstützt ausgewählte Modellkommunen dabei, die Vernetzung von Bildungsangeboten verschiedener Akteure lokale Bildungslandschaften aufzubauen. Ziel ist es, Beteiligte und Ressourcen so zu vernetzen, dass die Kinder und Jugendlichen vor Ort bestmöglich gefördert werden. Die Mitarbeiterin Maren Campe von der Start gGmbH unterstützt seit 2008 als Prozessbegleiterin den Modellstandort Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Im Februar 2012 findet die Abschlussveranstaltung statt.

Schulen, Kindertageseinrichtungen, Jugendhilfe, Eltern, Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft tragen gemeinsam Verantwortung für gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Diese Verantwortung aktiv umzusetzen, bedarf unter anderem die Erarbeitung von kommunalen Konzepten. Auch ein Wissen darüber, wie die unterschiedlichen Akteure ihre gemeinsame Verantwortung aktiv wahrnehmen können ist gefragt.

Die Diskussion um mögliche Lösungsansätze konzentriert sich in vielen Kommunen auf Fragen der Kooperation in Form von „lokalen Bildungslandschaften“. Hier setzt Lebenswelt Schule an: Mit dem Programm werden ausgewählte Modellregionen dabei unterstützt, lokale Bildungslandschaften rund um Schulen aufzubauen und zu entwickeln. Schulen sind dabei zentrale Akteure: Sie bilden die Knotenpunkte der lokalen Bildungslandschaften, von denen die Vernetzung mit anderen Beteiligten ausgeht und an denen sie zusammenläuft.

www.lebenswelt-schule.net

 

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